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Assessing and promoting civil and minority rights in South Africa.

[Source: Neue Zürcher Zeitung.]

Südafrikas Arbeitslosenquote ist auf einem Zwölfjahrhoch. Während sich die Wut darüber auf die Immigranten entlädt, schlägt sich die Politik auf die Seite der Aggressoren.

Die Bilder aus Pretoria sind allzu vertraut. Hunderte zogen am Freitag bei einem fremdenfeindlich motivierten Marsch durch die Strassen der südafrikanischen Hauptstadt und warfen Steine. Die Polizei antwortete mit Gummigeschossen und Tränengas. Viele Geschäfte waren geschlossen, besonders die von Ausländern, die teilweise selbst zu Schlagstöcken griffen, um sich gegen die Angreifer zu verteidigen.

Erneut erlebte Südafrika eine Woche der Gewalt gegen die laut Uno-Angaben rund 3 Millionen Immigranten im Land. Hinter den Protesten steckt die Bürgergruppe «Mamelodi Concerned Residents» aus einer Township in Pretoria. Sie wirft Ausländern vor, Einheimischen Jobs wegzunehmen und für Prostitution und Drogenhandel verantwortlich zu sein. Die Vorwürfe werden von den Ausländern der Gemeinde vehement zurückgewiesen.

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South Africa at a Glance
57 700 000 (mid 2018 estimate)
4.5% y/y in December 2018 (CPI) & +5.2 y/y in December 2018 (PPI)
2.2% q/q (3rd quarter of 2018)
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