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Assessing and promoting civil and minority rights in South Africa.

[Source: Finanz und Wirtschaft by Wolfgang Drechsler.]

Südafrika war einst ein Hoffnungsträger, doch Präsident Zuma richtet eine Verwüstung an. Die Wende zum Besseren wird herausfordernd sein. Ein Kommentar von Wolfgang Drechsler.

Seit dem Ende der Apartheid vor fast 25 Jahren galt Südafrika lange Zeit als Hoffnungsträger in einem Kontinent, der geprägt ist von tiefer Armut und politischer Stagnation. Ausser an der Versöhnungspolitik von Nelson Mandela, dem ersten schwarzen Präsidenten, lag dies vor allem daran, dass nur wenige Länder, die durch derart tiefe Umbrüche gingen, ihre Staatsfinanzen ähnlich gut in den Griff bekamen, wie dies Südafrika zunächst gelang. Das Tempo, mit dem die junge Demokratie damit an den Märkten Vertrauen schuf, wurde weltweit bewundert – und von den Ratingagenturen im Gegenzug mit immer besseren Noten belohnt.

Doch längst ist die Bewunderung für das friedliche Überwinden der Rassentrennung und die zunächst geschaffene wirtschaftliche Stabilität tiefer Ernüchterung über die jüngste Entwicklung des Landes gewichen. Unter dem 2009 in einer Palastrevolte an die Macht gelangten Präsidenten Jacob Zuma ist die fiskalische Disziplin komplett in ihr Gegenteil verkehrt und Südafrika auf Ramschstatus hinabgestuft worden. Innerhalb von nur zehn Jahren hat sich der Anteil der staatlichen Schulden am Sozialprodukt mehr als verdoppelt.

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South Africa at a Glance
56 500 000 (mid 2017 estimate)
5.1% y/y in September 2017 (CPI) & +4.2% y/y in August 2017 (PPI)
2.5% q/q for the 2nd quarter of 2017
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