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Assessing and promoting civil and minority rights in South Africa.

[Source: Stern by Marc Goergen.]

Seit Ende der Apartheid sind Tausende weiße Farmer in Südafrika ermordet worden. Sie wurden Opfer banaler Kriminalität, aber auch Opfer politisch geschürten Hasses. Militante Buren wollen den Selbstschutz nun in eigene Hände nehmen.

Es war eine warme Nacht im Februar, als der Horror in das geordnete Dasein des Robert Lynn trat. Seit zehn Jahren gehörte Lynn und seiner Frau Sue Howarth eine Farm in der südafrikanischen Hochebene, drei Autostunden nordöstlich von Johannesburg. Er 68, sie 64, beide vernarrt in Pferde und Border Collies. Auf “Marchlands” wollten sie ihren Traum leben. Keine Straßen, kein Lärm. Nur sie, die Tiere, die klare Luft, die endlose Weite des südafrikanischen Hochlands. Und zehn Jahre lang war es das – ein Traum.

Bis zum 18. Februar 2017. Gegen 22 Uhr gingen beide zu Bett. Um kurz nach zwei schreckte sie Lärm aus ihrem Schlaf. Robert und Sue sahen drei Männer durchs Fenster steigen, dann fielen schon die Schüsse. Sue sackte zusammen. Einer der Männer zerrte Robert über den Boden aus dem Zimmer.

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South Africa at a Glance
56 500 000 (mid 2017 estimate)
5.1% y/y in September 2017 (CPI) & +4.2% y/y in August 2017 (PPI)
2.5% q/q for the 2nd quarter of 2017
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