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Assessing and promoting civil and minority rights in South Africa.

[Source: Neue Zürcher Zeitung by Claudia Bröll.]

Scorecards, Punkte und Prozente: Um die Vorgaben der Broad-Based-Black-Economic-Empowerment-Politik in Südafrika zu erfüllen, muss man viel rechnen. Für dort ansässige Unternehmen ist es nicht nur ein bürokratischer Kraftakt.

Uneingeweihte könnten es für einen Morsecode halten: B-BBEE steht in grossen Buchstaben auf den Lieferwagen eines Online-Blumenhändlers in Kapstadt. Mit Topfpflanzen oder Sträussen hat die Aufschrift jedoch nichts zu tun. B-BBEE ist die Abkürzung für «Broad Based Black Economic Empowerment», die breit abgestützte Förderung der einst benachteiligten schwarzen Bevölkerung des Landes. Und für den Lieferanten ist eine gute Note offenkundig genauso wichtig wie frische Blumen.

Gezielt Menschen einer Hautfarbe gegenüber denjenigen mit einer anderen Hautfarbe zu bevorzugen, mag man in Europa als Diskriminierung empfinden. In Südafrika jedoch ist Black Economic Empowerment (BEE) Kern der Wirtschaftspolitik und für Unternehmen mittlerweile fester Bestandteil des Alltags. Um die Bemühungen zu belegen, sammelt man eifrig Punkte und Prozente, verfasst alljährlich «Scorecards» – in Grosskonzernen ebenso wie bei Mittelständlern. Faktisch kann kaum ein Unternehmen BEE ignorieren, wenn es sich in Südafrika am Markt halten will. Das gilt auch für die Tochtergesellschaften ausländischer Konzerne.

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South Africa at a Glance
56 500 000 (mid 2017 estimate)
4.5% y/y in April 2018 (CPI) & +4.4 y/y in April 2018 (PPI)
294.84 in USD BIllion (December 2017)
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