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Assessing and promoting civil and minority rights in South Africa.

[Source: Deutsche Welle by Daniel Pelz.]

Mit Deutschland und Südafrika ist es wie mit manchen Ehepaaren: Erst große Liebe, dann gehen beide eigene Wege – und am Ende findet man doch wieder zusammen. Gerade erleben beide Länder so etwas einen zweiten Frühling, die Reisediplomatie zeigt es. Im Oktober 2018 flog Präsident Cyril Ramaphosa nach Deutschland. Der Gegenbesuch des Bundespräsidenten folgte einen Monat später. Verglichen damit ist Angela Merkel schon fast spät dran, aber: “Die Reise der Bundeskanzlerin ist eine Anerkennung dafür, dass die Beziehungen wieder enger geworden sind”, sagt Melanie Müller, Südafrika-Expertin der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) im DW-Interview.

Das liegt vor allem an Staatschef Ramaphosa. Anfang 2018 hatte er seinen skandalumwitterten Vorgänger Jacob Zuma aus dem Amt gedrängt. Der war in seiner Präsidentschaft immer autoritärer aufgetreten und hatte vor allem durch immer neue Korruptionsaffären von sich reden gemacht. Außenpolitisch setzte Zuma auf die sogenannten BRICS-Staaten – neben Südafrika zählen hierzu Brasilien, China, Russland und Indien. Ramaphosa dagegen umwirbt die alten Freunde wieder. “Land und Präsident haben verstanden, dass die Reputation Südafrikas unter der Präsidentschaft Jacob Zumas gelitten hat”, sagt SWP-Expertin Müller.

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South Africa at a Glance
58 780 000 (mid 2019 estimate)
4.0% y/y in December 2019 (CPI) & +3.4 y/y in December 2019 (PPI)
-0.6% q/q (3rd quarter of 2019)
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