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Assessing and promoting civil and minority rights in South Africa.

[Source: Tiroler Tageszeitung.]

Ein Vierteljahrhundert nach dem Ende des rassistischen Apartheid-Regimes herrscht in Südafrika Ernüchterung: Trotz Demokratie lebt der Großteil der schwarzen Bevölkerungsmehrheit weiter in Armut. Die Korruption hatte unterdessen zuletzt so stark zugenommen, dass selbst der erst seit 2018 amtierende Präsident Cyril Ramaphosa von Südafrikas „verlorenen Jahren“ spricht.

Rund drei Monate vor der Präsidentenwahl, die am 8. Mai stattfinden soll, verspricht er Besserung: Die Regierung werde sich noch stärker darauf konzentrieren, die Korruption zu bekämpfen und für „Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen“ zu sorgen, sagte Ramaphosa am Donnerstag in der jährlichen Rede zur Lage der Nation im Parlament in Kapstadt. „Es ist unsere Aufgabe, das Leben der Südafrikaner zu verbessern, vor allem das der armen Südafrikaner“, sagte Ramaphosa.

Südafrikas „verlorene Jahre“ haben nach Meinung der Opposition zwei Namen: Zuma und ANC. Der im vergangenen Jahr von der eigenen Partei gestürzte Präsident Jacob Zuma hat die Institutionen des Landes geschwächt und sieht sich massiven Korruptionsvorwürfen ausgesetzt. Die Kader der Regierungspartei ANC sollen sich unter ihm an der Staatskasse bereichert haben. Nun arbeiten Kommissionen das Ausmaß der Korruption auf. Bei manchen Enthüllungen blieb seither vielen Südafrikanern die Sprache weg.

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South Africa at a Glance
57 700 000 (mid 2018 estimate)
4.0% y/y in January 2019 (CPI) & +4.1 y/y in January 2019 (PPI)
1.4% q/q (4th quarter of 2018)
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