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Assessing and promoting civil and minority rights in South Africa.

[Source: Süddeutsche Zeitung by Bernd Dörries.]

Weiße besitzen und verdienen in Südafrika noch immer sehr viel mehr als Schwarze. Eine Landreform ist daher überfällig. Doch sie muss klug angegangen werden, damit Südafrika nicht wie Simbabwe im Elend endet.

Als die ersten holländischen Siedler 1652 am Kap der Guten Hoffnung ankamen, merkten sie bald, dass sie nicht die ersten waren. Sie bauten ein Fort und pflanzten eine stachlige Mandelhecke, damit das Vieh der Ureinwohner, der Khoikhoi, nicht durch ihre Gärten trampeln konnte. Ein Teil der Hecke steht noch heute, ist so präsent, wie die Folgen des kolonialen Landraubs. Ein Vierteljahrhundert nach dem Ende der Apartheid besitzen Weiße in Südafrika 72 Prozent des privaten Farmlandes, obwohl sie nicht einmal zehn Prozent der Bevölkerung stellen; und selbst wenn man jene 13 Prozent aller Flächen mit einkalkuliert, die den traditionellen schwarzen Königen gehören, es bleibt ein eklatantes Ungleichgewicht.

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South Africa at a Glance
57 700 000 (mid 2018 estimate)
4.5% y/y in March 2019 (CPI) & +6.2 y/y in March 2019 (PPI)
1.4% q/q (4th quarter of 2018)
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